Bis Ende 2024 werden in Kärnten und dem Burgenland sieben Bahnhofsschilder ausgetauscht und neue angebracht. Johann Pluy, Vorstandsdirektor der ÖBB-Infrastruktur, erklärte am Montag, dass man auch eine besondere gesellschaftliche Verantwortung trage:
„Deswegen haben wir uns dazu entschlossen, entsprechend dem Volksgruppengesetz, schrittweise bestehende Bahnhofsschilder in den definierten Gemeinden auszutauschen.“
Bundesministerin Leonore Gewessler (Grüne) betonte, dass es bei der Mobilitäts- und Energiewende nicht nur um technische Aspekte gehe, sondern um vieles, was unsere Demokratie und Gesellschaft ausmacht – insbesondere um „Repräsentation, Vielfalt und Teilhabe“.

Zunächst fünf Umbenennungen im Burgenland
Im Burgenland werden künftig an den Bahnhöfen:
- Wulkaprodersdorf Haltestelle (umbenannt in Wulkaprodersdorf Rathausgasse – Vulkaprodrštof Rathausgasse)
- Neudorf – Novo Selo
- Pama – Bijelo Selo
- Parndorf – Pandrof
- Parndorf Ort – Pandrof mjesto
zweisprachige Schilder angebracht.
Diese Bahnhöfe werden alle von den ÖBB betrieben.
Ob auch die Bahnhöfe, die von der Raaberbahn betrieben werden, zweisprachige Schilder erhalten, steht derzeit noch nicht fest. Dazu gehören beispielsweise Wulkaprodersdorf Hauptbahnhof, Baumgarten und Draßburg.